Frankfurt: Paulsplatz Mahnwache USA
Folgender Bericht erreichte uns zur USA Mahnwache vom 01. Februar 2026 in Frankfurt:
Mahnwache in Frankfurt
Es begab sich zu der Zeit….. So fangen Geschichten an. Eine Geschichte, die sich noch entwickeln wird, begann mit der Anfrage eines Soziologie-Studenten aus Aachen, ob die OMAS in Deutschland interessiert daran wären, die Opposition in USA zu unterstützen – auf virtuellem Weg. Er bot ein kleines Netzwerk an, wollte es erweitern und die Unterstützung der OMAS darüber verbreiten.
Es fand sich sehr schnell eine Gruppe, die dem jungen Mann weitere Kontakte lieferte, die er seinem Netzwerk hinzufügte.
Und dann sah eine OMA im lokalen TV einen Bericht über einen in Hessen lebenden Amerikaner, der nicht mehr nach Amerika zurück möchte, der seine Träume seinen Ruhestand betreffend begrub – zumindest vorerst. Sie fragte per Mail, ob der im Netz gefundene Mann der aus dem Film sei – war er. So begann der Kontakt mit Resistance Roundtable.
Die Organisation plante nach der Erschießung von Alex Pretti eine Mahnwache, zunächst auf der Hauptwache in Frankfurt. Doch dann wurde die Mahnwache auf den Paulsplatz verlegt – sozusagen in den Schatten der Paulskirche, dem Symbol der Demokratie-Geschichte Deutschlands. Die OMAS wurden zu der Mahnwache eingeladen und gefragt, ob sie etwas sagen wollten. Und ja, sie wollten.
Der Bereich der Mahnwache wurde von den Mitgliedern des Roundtable liebevoll gestaltet. Auch die OMAS legten Blumen ab, die eine von ihnen besorgt hatte. Nach der Begrüßung durch Tim begann der Rede-Reigen. Ein Höhepunkt waren zwei Telefonate mit Personen in Minneapolis mit Berichten über die derzeitige Situation in der Stadt und näheren Umgebung, und bei beiden Telefonaten riefen alle zum Abschluss „we stand with Minneapolis“ und „wir lieben dich, Minneapolis“ in Deutsch und Englisch und mehrfach.
OMA Regina hielt ihre Solidaritätsadresse in Englisch. Sie beschrieb kurz die Gefühlslage bei den Immigranten und erläuterte dann, wie es zu der Verschiebung der gesamten Atmosphäre im Land kommen konnte: durch die Veränderung im Sprachgebrauch und durch permanente Lügen. Auch sie würdigte Alex Pretti als Verfechter der Demokratie. Am Ende ihrer Rede forderte sie die Anwesenden auf, mit ihr zusammen zu rufen: „Say it loud, say it clear, fascism is not welcome here!“ Der Aufforderung wurde laut und deutlich Folge geleistet.
Die Paulsplatz-Rede ist > hier als PDF Download verfügbar (in Englisch und Deutsch)
Und hier auch als Video (Youtube Link: https://youtu.be/ILi_hWhU2RA)
Ein weiterer Programmpunkt war die Intonierung von „Amazing Grace“, bevor Caitlin sich mit den Lügen der Trump-Regierung befasste. Und selbstverständlich wurde Alex Pretti als Person gewürdigt, Schweigeminuten, gedacht für alle Opfer von ICE, wurden eingelegt. Es wurde Gelegenheit für spontane Redebeiträge gegeben. Und natürlich wurden die anwesenden amerikanischen Staatsbürger aufgefordert darauf zu achten, dass sie ihr Wahlrecht wahrnehmen können.
Zum Abschluss sangen alle noch „We Shall Overcome“. Es war alles in allem eine berührende Mahnwache.







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