# Serverausfälle (“Fehler 502”)
Hallo zusammen,
es ist Euch sicherlich aufgefallen – in den letzten Tagen warren diese und alle anderen OMA Webseiten, die wir auf diesem Server verwalten, zeitweilig nicht erreichbar. Es erschien entweder einfach nichts oder eine Fehlermeldung mit der Nummer 502.
Unsere “Buchhandlung”: Was ein „502-Fehler” bedeutet
Stellt Euch vor, unser Server (also der Computer, auf dem alle unsere Webseiten laufen) wäre eine Buchhandlung. Ihr möchtet ein bestimmtes Buch haben, kommt also an den Empfang und fragt: “Ich hätte gern das Buch omasgegenrechts-bundesweit.de”.
Der Empfang ruft dann gewöhnlich ins Hinterzimmer: “Bitte das Buch omasgegenrechts-bundesweit.de holen!” – und normalerweise wird es sofort gebracht.
Bei einem 502 Fehler hingegen ist zwar der Empfang erreichbar, aber aus dem Hinterzimmer kommt keine Antwort. Also sagt Euch der Empfang: “Entschuldigung, Fehler 502, Buch kann gerade nicht gebracht werden” (oder Ihr bekommt eben einfach … nix.)
Wichtig dabei:
Es liegt nicht an Eurem oder unserem Gerät, Browser oder Internetverbindung. Wenn jemand sagt „die Seite (das Buch) ist weg” heißt dass auch niemals (oder nur sehr, sehr selten), dass direkt etwas gelöscht wurde. Alle Beiträge, Termine und Kontaktdaten sind unverändert vorhanden, alle “Bücher” sind noch da – es bringt sie nur niemand zum Tresen, d.h. der Zugang ist unterbrochen.
Anderes Bild dafür: Das ist wie ein Laden, dessen Tür klemmt, während drinnen alles an seinem Platz steht.
Da wir gerade so vieles umbauen, dachten wir (typisch Frau …) zuerst daran, dass wir die Tür vielleicht selbst “zugestellt” hätten oder dass es vielleicht ein “Eigentor” durch einen Fehler in all unsere neuen Programmierungen hier war.
Wir waren es natürlich NICHT selbst.
Das ist rauf und runter geklärt. Unsere Scripte durchlaufen Sicherheitsstufen. Unsere technischen Einstellungen sind alle auf dem aktuellen Stand und werden von vielen, vielen Mechanismen geprüft.
Wir waren es also nicht – bleiben noch: Technischer Fehler beim Anbieter (“Vermieter der Buchhandlung”) oder ein Hacker-Angriff. Oder sogar ein Hacker beim Vermieter, auch das gibt es . Aber das sind alles wüste Vermutungen, denn trotz aller Sicherheitseinrichtungen können wir nicht 100% beweisen, wer oder was es genau war.
Alle Sicherheitssysteme (und unsere sind bereits extrem hoch) sind nur so lange schlau, bis jemand noch schlauer ist. Und wir sind eben durch das, was wir OMAS tun, extrem (oder besser: für “Extreme”) interessant.
Durch die hohe Sicherheit wird schon lange sehr vieles verhindert und abgefangen. Wir sehen sowas oft in den technischen Protokollen. Es gibt immer wieder technische “Attacken” (die leider sehr normal sind), bei denen getestet wird, ob eine Webseite “Datenlecks” hat oder nicht. Normalerweise wird das durch die gut eingerichtete Sicherheit und intelligente “Gegenwehr” abgefangen. Das kann dann aber auch zu der kriminellen Herausforderung führen, immer wieder neue und andere Hacks gegen uns zu verwenden … ein permanenter Wettlauf.
Was wir tun
Solche 502-Ausfälle sind tückisch, weil sie nur wenige Minuten dauern und danach keine sichtbare Spur hinterlassen. Wir zeichnen die Erreichbarkeit unserer Seite deshalb inzwischen automatisch auf und können unserem Anbieter (= dem Vermieter des “Ladens”) jetzt noch exaktere Zeitpunkte nennen, die er gezielt prüfen kann.
Das hatten wir bereits eingerichtet, aber alle Sicherheitssysteme sind (wie beschrieben) eben nur so gut, bis sie wieder unterwandert werden … das ist jetzt also alles nochmal erweitert worden und dauerhaft auf diesem hohen Niveau eingerichtet.
Damit können wir aber nur die Wahrscheinlichkeiten reduzieren und solche Ereignisse noch besser protokollieren. Eine 100%ige Sicherheit ist technisch unmöglich.
Rechtliche Hilfe / Meldestellen ?
Das ist immer unterschiedlich, kein “Hacker-Fall” ist direkt mit einem anderen vergleichbar. “Melden” oder “Anzeigen” setzt einen konkreten, nachweisbaren Verdacht voraus. Solange aber keine konkreten Daten wie bspw. eine ganz bestimmte IP-Adresse (technische Kennung) oder ähnliches vorliegen, können wir nichts tun, außer uns noch besser abzusichern. Es ist einfach … “Hacker-Alltag”.
Was das für uns bedeutet
Zeit, Schlafmangel, Kosten, Kommunikation. Es musste nochmal Zusatz-Software für ca. 100 Euro / Monat angeschafft werden. Monatlich. Warum? Weil uns mehrere Tausend Zugriffe täglich zeigen, dass die Seiten gebraucht werden. Weil Ihr darauf vertraut, z.B. mit Euren Beiträgen, Terminen, Webvistenkarten, …. dass der “Laden hier läuft”. Weil wir nicht “klein beigeben” und ein “Ochjo, dann haben wir eben keine Webseiten” einfach nicht hinnehmbar ist. Und weil hier schon viel zu viel Herzblut, Informationen und Daten von uns und Euch drinstecken. Da das hier alles kostenlos angeboten wird, freuen wir uns über jede Beteiligung in Form der > Kaffeekasse.
Was Ihr sonst noch tun könnt
Wenn ihr auf eine Fehlermeldung stoßt oder eine unserer Webseiten nicht erreichbar ist: ein paar Minuten (gestern waren es dann tatsächlich ein paar Stunden …) warten und die Seite neu laden. In aller Regel ist sie dann wieder da.
Wer uns dringend erreichen möchte, findet uns in dieser Zeit über unsere Kanäle in den sozialen Netzwerken.
Danke für Eure Hinweise, Eure Geduld und Mitwirkung!
Herzlichst, Sandra
Mitleid? Liebe? Respekt? => Kaffeekasse!
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kontakt@ogrbund.de







