Social Media
Neben den > praktischen Tipps für PC und Internet-Alltag haben wir hier eine Sammlung von Anleitungen rund um “Social Media” – naja, manchmal möchte man “anti-social” sagen, aber das liegt an den Menschen 😉
Wir werden diesen Bereich noch weiter ausbauen / aufräumen (gerade in Arbeit – August 2026)
Zusätzlich den hier folgenden Tipps beachtet bitte auch unter “Kontakt” die Hinweise und Hilfestellungen zu: Facebook, Online-Meetings / Chats, Zoom und Signal (weil das Tools sind, die wir auch als Kontaktkanäle aktuell aktiv nutzen)
Social Media: Grundlagen
Datenschutz und -sicherheit
Grundsätzlich führt dieses Thema immer wieder zu Datenschutzdiskussionen. Sagen wir mal so: Du hast ein Handy? Prima. Dann sind Deine Daten sowieso schon bei Google, Apple oder irgendwo anders gespeichert. Nur sehr wenige Menschen verstehen es, sich hier bereits komplett abzusichern.
Wir wollen die Risiken nicht herunterspielen, aber der “Datenschutz-Wind”, der um viele soziale Medien gemacht wird, ist sehr relativ. Egal, welche Technik Ihr benutzt, Ihr müsst bei allen persönlichen Daten immer aufpassen – egal, wo Ihr sie hinterlasst. Einfach aufmerksam sein, nicht alles sofort anklicken, Ruhe bewahren und lesen, was Ihr anklickt.
Wenn Ihr Euch nicht sicher seid, was etwas bedeutet, fragt jemanden oder kopiert den Text bzw. schreibt Eure Frage einfach in eine Suchmaschine – es finden sich oft erstaunlich gute und ausführliche Antworten.
Was ist Social Media?
Social Media: Meinungs-BILDUNG vor Meinungs-MACHE
Bevor wir gleich zu den Risiken und Umgangsmöglichkeiten mit den “sozialen Medien” kommen, eins vorweg:
Wir OMAS GEGEN RECHTS leben aktiv in der Gegenwart. Wir sind selber “Technikfrauen” und / oder nutzen sehr viele der Social Media Möglichkeiten. Es geht hier also nicht um “früher war alles besser” oder Ablehnung neuer Technologien – ganz im Gegenteil: Die Welt dreht sich weiter und wir drehen uns mit. Soziale Medien haben viele Vorteile und sind ein wichtiges Medium für Kommunikation und Vernetzung.
Das muss nur vernünftig bedient werden. Niemals darf die Technik “über” dem Menschen stehen. Wir müssen uns bewußt machen, dass wir weiterhin soziale Wesen sind und Technik nur ein Hilfsmittel ist.
Wir sind uns dessen sehr bewusst – sehen aber gerade in den Bereichen, in denen wir uns stark engagieren, auch die Problemfelder: Schule, Jugend, Randgruppen, Extremismus.
Darum ist es uns – gerade auch als OMAS GEGEN RECHTS – wichtig, Meinungs-BILDUNG vor Meinungs-MACHE zu stellen.
Deswegen schauen wir uns auch Risiken und Handlungsempfehlungen an.
Nicht, weil wir “von gestern” sind – sondern gerade, weil wir die Probleme in der Gegenwart sehen und wir uns allen eine gute Zukunft wünschen.
Social Media: Risiken
Die Nutzung von Social Media kann zu psychischen Belastungen, Desinformation sowie Datenschutzproblemen führen. Dazu gehören u.a. Suchtverhalten, Mobbing und manipulierten Inhalte.
- Psychische Gesundheit und Verhalten
- Suchtgefahr:
Funktionen wie endloses Scrollen und Push-Nachrichten erzeugen einen Zwang zur ständigen Nutzung. - Verzerrte Selbstwahrnehmung:
Ständige Vergleiche mit perfekten, oft bearbeiteten Bildern führen zu Unzufriedenheit und einem niedrigen Selbstwertgefühl. - Depressionen:
Studien zeigen ein höheres Risiko für depressive Verstimmungen bei intensiver Nutzung. - FOMO (Fear of missing out):
Die Angst, etwas zu verpassen, erzeugt permanenten sozialen Druck
- Suchtgefahr:
- Soziale Risiken und Gewalt
- Cybermobbing:
Das gezielte Beleidigen, Bloßstellen oder Bedrohen von Personen im Netz. - Hatespeech:
Eine Verrohung der Sprache und die rasche Verbreitung von Hasskommentaren. - Cybergrooming:
Die Kontaktaufnahme Erwachsener zu Minderjährigen inonymer oder getarnter Absicht anbahnen. - Gefährliche Challenges:
Internet-Trends, die zu gesundheitsschädlichem oder riskantem Verhalten aufrufen.
- Cybermobbing:
- (Un-)Sicherheit und (Des-)Information
- Fake News und Desinformation:
Falschmeldungen und Deepfakes manipulieren gezielt die öffentliche Meinung. - Datenmissbrauch:
Konzerne sammeln heimlich riesige Datenmengen; dazu drohen Phishing-Angriffe und Identitätsdiebstahl durch Kriminelle
- Fake News und Desinformation:
Social Media: Analysen und Umgang
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>> Eltern sollten Regeln zur Mediennutzung nicht nur aufstellen, sondern auch vorleben. Denn Heranwachsende lernen vor allem am Modell. Wer als Elternteil ununterbrochen am Smartphone hängt, vermittelt die Selbstverständlichkeit permanenter Nutzung. Wer hingegen bewusst Pausen einlegt, Gespräche ohne Smartphone führt und Social-Media-Inhalte gemeinsam reflektiert, zeigt, dass ein anderer Umgang möglich ist.
Schulen tragen ebenfalls eine Verantwortung dafür, Fähigkeiten zum souveränen und reflektierten Umgang mit digitalen Medien zu vermitteln. Dies gelingt nur, wenn Medienbildung fest im Schulalltag verankert ist. Das Ziel sollte sein, Kinder und Jugendliche zu befähigen, digitale Angebote wie soziale Medien eigenkompetent und verantwortungsvoll zu nutzen. Sie sollten Inhalte prüfen, Fake News erkennen, Filter und Algorithmen verstehen und entstehende Vergleiche mit dem vermeintlich besseren Leben anderer einordnen können. Medienbildung stärkt nicht nur die digitale Souveränität, sondern auch kritisches Denken, Selbstschutz und gesellschaftliche Teilhabe. <<
(Quelle: Dr. Andrea Irmer, Psychologin am Leibniz Institut für Bildungsforschung (DIPF), in Social Media im Alltag: Chancen erkennen, Risiken verstehen. -
>> Desinformation ist kein Zufallsprodukt, sondern entsteht in der Regel durch gezielte Manipulation, die politisch, ideologisch oder wirtschaftlich motiviert sein kann. <<
(Quelle: Prof. Dr. Julia Levasier, Professorin für Public Relations und Kommunikation an der IU Internationalen Hochschule, in Gefahren von Deep Fake und Fake News) - Weitere lesenswerte Artikel / Webseiten:
- Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) – tatsächlich gute Inhalte, wenn auch “viel zu klicken”
- iu.de: Fakt oder Fake? Medienkompetenz in Deutschland (mit vielen Schaubildern)
- Amadeu Antonio Stiftung: Die Macht der Inszenierung. Wie extrem rechte Influencerinnen online junge Menschen ködern
- digitalcheck.nrw: Digital Wellbeing – bewusster und gesunder Umgang mit digitalen Medien
- malteser.de: Gefahren auf social media – so schützt Du Dich
- klicksafe.de – Portal für Medienkompetenz
Die aktuellen Medien im Einzelnen (Vorstellung und Weiterführendes)
- Facebook war und ist für die OMAS ein wichtiges Tool, auch wenn andere Plattformen immer mehr in den Vordergrund rücken. Mehr darüber findet Ihr > auf unserer Facebook-Infoseite
eYou – die europäische Facebook-Alternative
- Seit Mai 2026 gibt es eYou – das funktioniert sehr ähnlich wie Facebook, richtet sich aber nach europäischen Datenschutzstandards und nutzt Techniken, die der Verbreitung von Falschmeldungen entgegenwirken. Noch ist die Plattform nur auf Handys erreichbar, macht aber einen sehr guten Eindruck. Mehr hier:
- techbook.de: eYou startet als europäische Facebook-Alternative
- ComputerBild: eYou: Europäische Facebook-Alternative offiziell gestartet
- Verbraucherschutzforum: Europäische Facebook-Alternative gestartet – eYou setzt auf Datenschutz und Faktenchecks
Messenger & Chats (Zoom, Signal, Whatsapp, Telegram …)
- deinhandy.de: Whatsapp einrichten und benutzen
- connect.de: Telegram erste Schritte und Tipps
- Unsere ZOOM Info-Seite (mit Schaubild der Funktionen)
- Unsere SIGNAL-Infoseite
YouTube
- medienkompass.de: Instagram für Einsteiger
- chip.de: Wie funktioniert Instagram?
- heise.de: Instagram Account erstellen
- meisterwerk: Instagram Account einrichten
- robo-studio: Instagram Ratgeber für Anfänger
TikTok
BlueSky
- Bluesky ist eine Alternative zu Twitter bzw. X und wird bereits von vielen OMA Gruppen genutzt
- heise online: Was ist Bluesky?
- Regionales Rechenzentrum Erlangen (RRZE): Leichter Einstieg auf Bluesky
- Anfängerleitfaden zur Verwendung von Bluesky Schritt für Schritt
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