# Gegen die soziale Kälte: sprungnetz.de
Die soziale Kälte wird immer spürbarer.
Mit Tönen wir „Wir können uns den Sozalstaat nicht mehr leisten“ und Raubbau an bestehenden sozialen und gesundheitlichen Systemen wird leider kein guter Dienst an der gesellschaftlichen Stimmung in Deutschland geleistet. Dabei macht das wirtschaftlich kaum Sinn. Es gibt viel größere Beträge und irrsinnige Verluste und Ausgaben, die betrachtet werden sollten, von Schieflagen im Steuersytem bis zur korrekten Nachverfolgung milliardenschwerer Lobby-Deals. Aber, wie hieß es schon immer so schön: „Die Großen lässt man laufen …“
Zivilgesellschaftliche und caritative Projekt stellen sich dem entgegen. Sie machen das „nicht mit“, sondern schaffen Räume für ein Miteinander.
So auch die Hamburger Plattform https://www.sprungnetz.de/ – ein Portal für Menschen mit geringem Einkommen. Die Idee ist einfach, die Umsetzung beeindruckend: Wo kann ich günstig und trotzdem gesund einkaufen? Wo gibt es Second Hand Shops oder entsprechende Läden? Es werden dort kostenlose oder sehr kostengünstige Angebot für Menschen zusammengetragen, die eben nicht „mal eben 100 Euro für einen Kinoabend“ ausgeben können, sondern mit jedem Cent rechnen müssen. Denn zusätzlich zu den reinen Überlebens-Problemen werden Menschen mit geringem Einkommen schnell von der gesellschaftlichen Teilhabe ausgeschlossen. Aber weniger Geld macht niemanden weniger wertvoll, niemanden weniger kulturell interessiert.
Es ist wichtig, sich neben den „großen politischen Forderungen“ mit entsprechenden Projekten zu vernetzen, wenn wir etwas „besser“ machen wollen.
In unserer eigenen Regionalgruppe achten wir bspw. darauf, Veranstaltungen kostenfrei anzubieten oder nur durch freiwilligen „Eintritt“ zu finanzieren. Bei der Zusammenarbeit mit anderen Trägern (z.B. unserem lokalen Kino) wird Wert auf günstige Tarife oder soziale Sonderkonditionen gelegt. Und alles, was wir nicht selbst verwerten, geht an die Tafel (z.B. Basteleien vom Weihnachtsmarkt als Geschenke). Auch von anderen Gruppen wissen wir, dass erfolgreiche Kooperationen mit carifativen Organisationen und lokalen Sozialprojekten bestehen.
Schaut Euch in Eurer eigenen Region um – was gibt es für Angebote? Wo sind interessante Ideen, eine bessere Zukunft, ein besseres Miteinander zu gestalten? Wie können wir alle voneinander lernen und – wie es so schön heißt – Synergien schaffen, also durch Zusammenwirken noch mehr bewegen? Wenn Ihr dazu Ideen, Projekte, Links, Anregungen habt, schreibt uns gern.
Sandra
OMAS GEGEN RECHTS Nord & Bund
kontakt@omasgegenrechts-nord.de







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