omapodcast 26-004: OMAS GEGEN RECHTS – ein Märchen.
Schon der vierte OMApodcast in diesem Jahr > Hier anhören
Es ist ein sehr individueller Beitrag und mit einer sehr eigenen Form, denn es ist … ein Märchen. Ein Märchen darüber, wie das mit den OMAS alles so war oder sich für viele zumindest so darstellt:
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Es war einmal
Ein wahres Märchen über die Geschichte einer wunderbaren Bewegung: Über die OMAS GEGEN RECHTS
Es begab sich zu einer Zeit, in denen die tiefen Wunden der dunklen braunen Horden der Vergangenheit noch nicht verheilt waren, da wieder von rechts ein Wind aufkam, der braunen Staub in sich trug und Bedrohliches erahnen ließ.
Es waren Frauen, die Vergangenes erlebt, oder die Schmerzen ihrer verstummten Eltern umsorgt hatten, die zuerst aufmerkten.
Im Garten ihrer Errungenschaften, in denen die Blumen der Mitmenschlichkeit und Freiheit blühten und der Boden mit nährender Demokratie und Rechtsstaatlichkeit gedüngt wurde, würdigten sie den Wohlstand und Wert dieses Lebens. Es war aller Mühe wert, diesen Garten zu pflegen und zu schützen. So waren die Frauen, die diesen Auftrag in ihrem Herzen trugen, Hüterinnen und Verbindung zwischen Gestern und Morgen.
Gerade im Land der Berge jedoch blies der Wind besonders stark und verfinsterte den Himmel. Dieser kündigte die dunkle Botschaft eines Jünglings an, der mit Macht altbekanntes Dunkle in das Land zaubern wollte. Und da die meisten Bürger, wie Menschen überhaupt, Zauberei nicht erkennen können, wählten sie den Jüngling 2017 zum Oberhaupt des Landes.
Das, wie auch vieles andere, machte den Hüterinnen Angst. Sie hatten sich geschworen, dass niemals wieder brauner Staub die Gewächse ihres Gartens ersticken sollte, und so Leid über alle Geschöpfe brächte.
So erfasste sie ein großer Mut und sie legten alle alten Regeln ab, die älteren Frauen unsinnigerweise zugeschrieben worden waren und verwandelten ihre Erfahrungen und Werte in Handlung. Sie waren das Salz der Erde. Die Mutter dieser Bewegung, Monika Salzer, gründete 2017 die OMAS GEGEN RECHTS und pflanzte diese Saat in viele Gärten und Herzen.
Sie schickte die Botschaft über Facebook und es wurden mehr und mehr Frauen, die sich anschlossen, bis die Gemeinschaft unübersehbar und unüberhörbar wurde. Lieder und Banner wurden zum friedlichen Markenzeichen in Straßen und Gassen.
Diese Kunde vernahmen nun auch die Hüterinnen des Landes, in dem damals das braune Unglück seinen Ursprung hatte. Gerade hier war der Auftrag unmissverständlich und dringlich zu vernehmen und so gründeten die Hüterinnen mit dem Wohlwollen von Monika und mit gleicher Herzenshaltung 2018 die OMAS GEGEN RECHTS Deutschland, beginnend mit weiteren Botschaften über Facebook.
Da saßen nun die Ursprungshüterinnen, die Töchter der Mutterbewegung, in kleiner Runde, schauten auf ihre wunderbaren Pflanzen und sorgten sich darum, wie immer mehr Hüterinnen die Gärten gut versorgen könnten. Tiefe Seufzer und viele Gespräche über Strukturen, Leitung, Freiheiten und Beteiligung erschöpften die Gemüter und da Menschen nun mal Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen sind, konnten sie sich nicht einigen.
Es entstanden zwei Strömungen. Dennoch einte alle die gemeinsame Grundidee, die in den Statuten der OMAS GEGEN RECHTS bis heute überall verbindlich gilt und nachzulesen ist. Diese sind der Kompass der Bewegung.
So schuf die eine Hand einen Verein mit dem Ziel der Anleitung und demokratisch legitimierter Struktur. Die andere glaubte an einen Verbund, der sich über die gemeinsame „Bewegtheit“ basisdemokratisch selbst erschaffen könne und alle unterschiedlichen vereinsfreien Bündnisse umfassen würde. Darüber gründete sich im Februar 2018 das Bündnis. So ist es geschehen.
Eine stärker strukturliebende Hüterin erschuf über Zentralisierung und definierte Ansprechgröße in der Öffentlichkeit das Bild der Gesamtvertretung aller OMAS im Lande. Vier Hüterinnen vertraten und vertreten dort den Verein. Sie empfangen Botschaften von unterschiedlichen Institutionen aus dem ganzen Land und werden zu Ehrungen eingeladen. Dieses scheinbare Alleinvertretungsrecht sorgte für Ärgernis und Widerstand der vielen anderen OMAS, die nicht unter dem Dach des Vereins versammelt sein wollten. Sie hatten ganz bewusst unterschiedliche freie Verbundformen gewählt und wurden oft nicht gesehen und einbezogen. Und das mögen Menschen grundsätzlich nicht, wie wir wissen.
Mit über 40.000 Hüterinnen ohne Vereinszugehörigkeit gehören diese zur Mehrheit, im Vergleich zu den 8900 Hüterinnen mit Vereinszugehörigkeit.
So lebten sie im Grunde ihres Geistes vereint in verschiedenen Organisationsformen, arbeiteten anteilig zusammen und wirkten trotz der Befindlichkeiten friedlich nebeneinander. Im Hintergrund gab es jedoch ein diffuses Geraune und es entstanden Gerüchte und Mythen über ihre Unterschiedlichkeit.
Und wo es Gerüchte gibt, werden Geschichten wahrer als die Geschichte. Wie bei den getrennten Königskindern begannen Fantasien zu wachsen, in der auf der einen Seite ein moderates Königskind stünde und auf der anderen das eher radikal rabiate Gegenstück. Und alle folgenden Hüterinnen, so denn sie den Unterschied überhaupt kannten, hatten je nach Bedarf die Neigung, sich der einen oder anderen Seite zuzusprechen.
Der Wind der braunen Wolke indes suchte weiter nach Wegen und Schneisen, um Standhaftigkeit zu verwehen und Gruppen in Verwirrung zu spalten. Rechte Kräfte in seinem Gefolge fanden Möglichkeiten der Diffamierung und Anklage und förderten diese Entwicklung.
Da wandelten sich die Zeiten, denn nichts ist so beständig wie die Veränderung. Eine neue Angst füllte den Raum. Es war die Angst vor der Zerstörung der wichtigen Bewegung zum Schutz der wertvollen Pflanzen in den Gärten, die die ursprüngliche Angst vor dem braunen Staub begleitete. Und beide Ängste waren auch für weise Hüterinnen schwer auseinanderzuhalten.
Das brachte die Gefahr, Fehlverhalten einzelner weniger Hüterinnen, oder etwaige Lügengeschichten dem vermeidlich „wilden OMA Anteil“ zuzuordnen und sich als „braver richtiger Anteil“ zu distanzieren. Das freute den Wind sehr, da er nun viel kräftiger in entstandene Lücken blasen konnte. So wurde die Idee der Absicherung der Bewegung der Hüterinnen zu einem zweischneidigen Schwert.
Das durch die Straßen getragene und bekannte Erkennungssymbol wurde vereinsseitig abgeändert und patentiert. Es sollte die Übernahme desselben durch dunkle Bewegungen verhindern und als Kennung für die Hüterinnen der „Vereins- Königstochter“ und ihres Gefolges dienen. Das dringende Bedürfnis, ein Schutzschild zu erschaffen und Repräsentanz aller OMAS des Landes zu werden, beflügelte das Vorhaben.
Nun stellen wir uns vor, was der gute Geist der wunderbaren Gärten dazu sagen würde. Er schaut auf die Hüterinnen und ihre erfüllten Herzen und zweifelt nicht an ihrer Liebe zu den aus Leid erwachsenen wunderbaren Errungenschaften: Vielfalt, Menschenwürde, Gleichberechtigung aller Menschen.
Vielleicht sorgt er sich und wünscht sich die Angst hinfort, die einschränkt, statt zu sichern.
Er weiß um die Unmöglichkeit, viele Menschen ohne Fehltritte in eine Richtung laufen zu lassen.
Wahre Zauberkraft besteht darin, damit umzugehen und den Einflüsterungen des braunen Windes, der jede Ausnahme, jeden Fehltritt feiert, verallgemeinert und hervorhebt, keine Macht zu geben. Diesen Anfechtungen mit der tiefen, tragenden Herzensüberzeugung entgegenzutreten und sie wie ein Licht hochzuhalten, ist Grundlage von Kraft und Gemeinschaft. Denn nur Licht erhellt das Dunkel, zentriert den Blick und eint.
Und die Moral von der Geschichte? Das ist eine Frage, die jede und jeder für sich in Ruhe entdecken darf, denn die Zukunft ist noch nicht geschrieben und noch blühen Gärten, auch wenn sie bedroht sind, bei uns und überall auf dieser Welt.
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Danke an Nora für dieses Märchen, das nicht nur beim Vorlesen eine kleine Herausforderung war.
Und wie heißt es so schön im Abspann viele Filme: „Das ist alles Fiktion. Ähnlichkeiten mit realen Ereignissen und Personen sind rein zufällig.“ – aber auch „… diese Geschichte basiert auf wahren Begebenheiten“. Sucht Euch etwas aus 🙂
Zurück in der realen Welt bleibt es dabei:
Wir sind OMAS GEGEN RECHTS, basierend auf den Grundsätzen der österreichischen Gründerin Monika Salzer und dem von ihr erschaffenen, eindeutigen Logo, das uns so bekannt gemacht und viel zu unserer gemeinsamen Stärke, zu unserer großartigen Außenwahrnehmung beigetragen hat.
Alles Gute von Eurem omapodcast.de!








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