<< zurück | Post ID # 32717 | 09.02.2026

Frankfurt Uffbasse: Jahresrückblick 2025 der Vorleseomas

Jahresrückblick 2025 der Vorleseomas
Omas gegen rechts Frankfurt Uffbasse

Auch im Jahr 2025 waren die Vorleseomas wieder sehr aktiv, in Kitas, Schulen und Stadtteilbüchereien. Wir sind mittlerweile 17 Vorleseteams, lesen in mehr als 20 Orten vor und nennen 160 Bücher unser eigen. Wir führen eine Bücherliste sowie eine Liste der Lesetermine. Und wir haben auch wieder neue Vorleseomas gewonnen. Unsere Botschaft an Kinder und Erwachsene lautet: für Solidarität, Vielfalt, Toleranz, Mut und Neugier, gegen Rassismus und Ausgrenzung!

Vorlesen für Jung und Alt
Neu in diesem Jahr war das Vorlesen für Jung und Alt in den Seniorenzentren Bockenheim und Ginnheim. Einmal in der Woche kommen die Waldkinder des Markuskindergartens zu Besuch ins Pflegeheim Bockenheim. Und einmal im Monat lesen die „Vorlese-Omas“ („Omas gegen Rechts“) Kindern und Bewohnern gemeinsam ein Buch vor. Brücken werden geschlagen zwischen den Generationen, auch wenn manchmal ein, zwei Generationen übersprungen werden. Nach dem Vorlesen wurde gemalt und gesungen. Das gemeinsame Singen fördert die Gemeinschaft. Und überhaupt – Singen ist ja so gesund!

Im Seniorenzentrum Ginnheim haben sich die alten Menschen ebenso sehr über das Treffen mit den Kindern und die Vorlesegeschichten gefreut. Auch für alte Menschen kann es wichtig sein, Mut zu haben und Neues zu entdecken, wie uns die alten Damen beim Kaffeetrinken nach dem Vorlesen bestätigten.

Pavillons der Demokratie
Bei den Pavillons der Demokratie der Stadt Frankfurt waren wir auch wieder dabei, diesmal in den Stadtteilen Sachsenhausen und Bergen-Enkheim. Die Veranstaltungen sind von der Stadt technisch hervorragend organisiert, Bürgermeisterin Eskandari-Grünberg war auch anwesend und beteiligte sich am Gespräch mit den Kindern.

Kinder- und Familienfest im Sinaipark
Auf dem Kinder- und Familienfest des Ortsbeirat 9 im Sinaipark waren die Vorleseomas mit einem Stand vertreten. Es gab ein Bastelangebot, der Vorlesebedarf war nicht sehr groß, dafür war schon der Stand der Stadtbücherei da. Es gab einige gute Gespräche und etliche am Konzept der Vorleseomas interessierte Eltern.

Ehrenamtsmesse
Bei der Ehrenamtsmesse am 13.9. im Römer haben wir die Arbeit der Vorleseomas vorgestellt. An unserem Stand hatten wir große Fotos von einigen Vorleseprojekten aufgehängt und viele Bücher, aus denen wir vorlesen, ausgelegt. Wir hatten viele gute Gespräche mit interessierten Menschen und haben unsere Flyer verteilt. Die OgR kannten die Meisten, aber viele wussten nicht, dass wir auch Kindern vorlesen. Nachmittags hat der Oberbürgermeister Mike Josef bei den Projekten vorbeigeschaut und hat betont, wie gut und wichtig er unsere Arbeit findet.

„Älter werden in Frankfurt“
Am 17. September hatten die Vorleseomas einen Infostand „Vorlesen gegen Vorurteile“ im Café Anschluss, vom Frankfurter Verband organisiert. Wir waren dort mit einem Büchertisch und hatten Fotos über unser Vorlesen in den Kitas, Schulen und Bibliotheken am Stand dekoriert. Die Bücher waren nach unseren Kriterien und unserer Haltung wie Solidarität, Respekt und Widerstand gegen Rassismus ausgewählt. Die Nachfrage in den zwei Stunden war gut und wir konnten die ein oder andere sehr interessierte Besucherin unseres Standes für unsere Leseaktionen gewinnen.

Neuer Vorleseort
Ein neuer Vorleseort ist das Kinder- und Familienzentrum Ostend. Franz und Ingrid haben dort ein neues Format probiert, mit Müttern und Kindern gemeinsam und mehrsprachig.

Demokratiewoche
Im Rahmen der Demokratiewoche haben Jutta und Franz am 18. September in der Kinder- und Jugendbibliothek das Buch „Eine Wiese für alle“ vorgelesen. Die über 10 Kinder zwischen 3,5 und 6 Jahren waren aufmerksam mit dabei und kommentierten zwischendurch einzelne Szenen. Danach malten die Kinder ihre Geschichte.

Vorlesen in Fechenheim
Seit diesem Frühjahr lesen Karin und Gabi in zwei Kindereinrichtungen in Fechenheim vor. In der einen Kita haben wir den Eindruck, dass die Kinder wenig bis gar nicht zu Hause vorgelesen bekommen und aus bildungsfernen Familien kommen. Sie haben meist einen kleinen Wortschatz, Bücher sind ihnen fremd. Einige Kinder entwickeln in der Zwischenzeit Lesekonzentration, einige Kinder können ganz wenig Deutsch. Genau aus diesen Gründen halten wir es für wichtig, bei diesen Kindern weiter vorzulesen, weil Bücher, Geschichten regen die Phantasie an und kreieren Bilder im Kopf. In der anderen Kita stellen die Kinder mehr Fragen, sie sind konzentrierter beim Zuhören, haben einen guten Wortschatz, erfassen Zusammenhänge schneller und kennen Bücher, also eher ein bildungsnahes Milieu.

Familienmarkt Enkheim
Im Familienmarkt Enkheim „Samt und Sonders“ in der Röntgenstraße 10 fand am 13.11. ein Speeddating von Ehrenämtern statt. Gaby G. und Ingrid E. haben dort unser Vorleseprojekt vorgestellt und Fragen beantwortet für Leute, die sich gerne ehrenamtlich als Leseoma engagieren möchten.

Schlusswort
Im letzten Jahr war wieder ein tiefes Miteinander zu spüren. Vor allem in anregenden Gesprächen beim Treffen und bei der „Nachlese“ im Club Voltaire. Wie schön es ist, dass das Lachen und der Spaß nicht zu kurz kommen. Im Herbst dann die große Veränderung mit Anschluss an die Omas gegen Rechts Uffbasse!!! Mit großem Interesse und Zusammenhalt, teilweise auch Unsicherheiten, wurde dann klar definiert, wie unser Weg weitergehen soll. Es spiegelte das WIR in dieser Gruppe wieder.

Die Vorleseomas Uffbasse Omas gegen rechts Frankfurt
(auch auf Facebook)

Die Vorleseomas der
OMAS GEGEN RECHTS Frankfurt Uffbasse
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Kontakt: uffbasse@ogr-ffm.de

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