OWL/Gütersloh: Situation im Iran – und Filmtipp „Lolita lesen in Teheran“
Die Proteste auf den Strassen im Iran sind verstummt – nachdem laut Schätzungen bis zu 35’000 Menschen getötet worden sind. Jetzt fordern fünf angesehene Frauen, die mit dem Iran verbunden sind, die internationale Gemeinschaft zum Handeln auf:
Konkrete Informationen über die Situation sind nur schwer zu bekommen, hier gibt es einige Themenseiten:
Wir zeigen den Film „Lolita lesen in Teheran“
im Rahmen unserer Cine.Compassion Reihe
am Freitag, 13.2. um 20 Uhr und Sonntag, 15.2. um 17:30 Uhr
im bambi Kino Gütersloh (Eintritt 7,50 Euro)
Infos auch auf > Instagram und beim > bambi Kino
Unsere Mit-Oma Anja wird dazu eine Einleitung halten.
Der Film „Lolita lesen in Teheran“ (Original: Reading Lolita in Tehran) basiert auf den gleichnamigen, autobiografischen Memoiren der iranisch-amerikanischen Autorin Azar Nafisi. Das 2003 veröffentlichte Buch beschreibt ihre Erfahrungen als Literaturprofessorin, die während der Islamischen Revolution im Iran verbotene westliche Klassiker mit Studentinnen liest.
Angesichts der aktuellen Proteste im Iran und des brutalen Vorgehens des Regimes gegen die eigene Bevölkerung – insbesondere gegen Frauen und Minderjährige – ist internationale Aufmerksamkeit wichtiger denn je. Den spärlichen Berichten zufolge werden tausende von Menschen verfolgt, inhaftiert, gefoltert, vergewaltigt und getötet, weil sie für Freiheit und Selbstbestimmung eintreten. Der Film erhält damit eine erschreckende Aktualität.
- Wikipedia: Lolita lesen in Teheran
- NDR: Ein mutiger Kampf gegen Zensur und Unterdrückung
- zeit.de: Die Frauen könnten meine Schwestern sein
Details zum Buch:
Azar Nafisi, Originaltitel: Reading Lolita in Tehran: A Memoir in Books
https://www.perlentaucher.de/buch/azar-nafisi/lolita-lesen-in-teheran.html
Ein Bericht über das Leben im Iran (1978–1997) und den Widerstand gegen Zensur durch Literatur. Das Buch ist ein internationaler Bestseller und ein Erfahrungsbericht über Bildung und Freiheit unter Unterdrückung. Verfilmung: Der Film von Eran Riklis (2025) adaptiert diese wahren Begebenheiten.
OMAS GEGEN RECHTS OWL / Gütersloh
omasgegenrechtsowl@gmail.com






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