Rosenheim: OMAS Infostand enkeltaugliche Kommunalpolitik
Sa., 07.02.26, 11:00
Infostand am Samstag, 07.02., ab 11 Uhr, im Salingarten in Rosenheim
OMAS GEGEN RECHTS Rosenheim
Kontakt: info@omasgegenrechts-rosenheim.de
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OMAS GEGEN RECHTS Rosenheim setzen sich ein für demokratische enkeltaugliche Kommunalpolitik
Stimmungsbild bei jungen Menschen abgefragt: Was erwarten sie von der Politik vor Ort
In Rathäuser und Kreistagen muss die Zukunft einziehen: es braucht eine demokratische enkeltaugliche Kommunalpolitik. Für die Kommunalwahlen am 8. März 2026 haben wir den Fokus auf unsere Enkel:innen gesetzt.
„OMAS GEGEN RECHTS Rosenheim FÜR enkeltaugliche Kommunalpolitik“ lautet das Motto unseres Infostands am Samstag, 07.02., ab 11 Uhr, im Salingarten in Rosenheim.
Angesicht der demografischen Lage, die inzwischen auch bei Wahlen eine erhebliche Rolle spielt, müssen die Bedürfnisse der Jungen aufgegriffen werden, damit ihre Interessen nicht unter den Tisch fallen. Viele Parteien richten ihr Engagement jedoch zu sehr an den Alten aus. Schließlich waren bei der letzten Bundestagswahl 2025 über 57 Prozent der bayerischen Wahlberechtigten älter als 50 Jahre. Diese Entwicklung ist auch für die Kommunalwahl zu erwarten.
Wir, OMAS GEGEN RECHTS Rosenheim, stellen uns an die Seite unserer Enkelkinder und unterstützen ihre Wünsche für eine demokratische Zukunft.
„Damit wir nicht nur über Menschen und ihre Bedürfnisse reden, haben wir die jungen Erwachsenen direkt befragt“, erläutert Claudia Lübbert, Sprecherin der OMAS GEGEN RECHTS Rosenheim, das Vorgehen. „Welches Thema liegt dir bei der Kommunalwahl für deinen persönlichen Alltag besonders am Herzen?“ wollte die Frauengruppe wissen.
Stimmungsbild liefert interessante Einblicke
An der offenen Kartenabfrage Ende Dezember 2025 in Rosenheim nahmen 270 Frauen und Männer aus der Region teil. Sie nannten über 400 Erwartungen zur Kommunalwahl. Das Durchschnittsalter der Befragten lag bei 21,2 Jahren. Insgesamt zeigt das Stimmungsbild: Junge Erwachsene sind an einer guten Lebensqualität vor Ort interessiert. (Grafik zur Auswertung finden Sie im Anhang)
Dazu gehören für sie fünf Kernbereiche in ihrer Kommune.
- Am häufigsten wurden mit 13 Prozent Wünsche zur lebenswerten Mobilität genannt. Dazu zählten: Ausbau und günstige Angebote im Öffentlichen Personennahverkehr ebenso wie der Ausbau sicherer Radwege und die Reduktion des Verkehrs in den Innenstädten.
- Umweltschutz spürbar umsetzen: Forderungen zu diesem Thema wurden mit elf Prozent am zweithäufigsten geäußert.
- Wie das Leben und soziale Miteinander für junge Menschen aussehen sollen, dabei wollen diese jungen Menschen auch mitreden. Elf Prozent gaben Wünsche an, um als Jugend besser beteiligt und gefördert zu werden, beispielsweise Jugendräume, in denen sie sich – ganz ohne Kosten – treffen und austauschen können.
- Von jeder bzw. jedem zehnten Befragten wurde das Thema „bezahlbarer Wohnraum“ als ganz wichtig eingestuft. Denn um in einer Stadt wie Rosenheim leben und mitgestalten zu können, muss man sich das Wohnen dort auch leisten können.
- Eine bessere Finanzierung von Schulen und Bildungsangeboten gehörte für sieben Prozent zu den Erwartungen, die sie an die Politik haben.
„Auch wenn nicht jedes dieser fünf am häufigsten genannten Themen direkt in der Kommunalpolitik umsetzbar ist, zeigt sich doch, worum es jungen Menschen in ihren Kommunen geht“, bilanziert Claudia Lübbert und freut sich: „Junge Erwachsenen setzen nicht auf Feindbilder und Ausgrenzung, sondern wünschen sich Lebensbedingungen, die Teilhabe und Miteinander möglich machen.“
Hinweise der Red.:
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