Hamburg-Billstedt: Woche des Gedenkens
Wie jedes Jahr plante die VVN/BdA mit anderen Billstedter Einrichtungen eine Gedenkveranstaltung zum Tag der Befreiung beim Gedenkstein vor dem Ortsamt Billstedt.
Unsere im September gegründete Gruppe OMAS GEGEN RECHTS Billstedt wollte dieses Jahr auch einen Beitrag leisten.
So verteilten wir eine Woche zuvor auf dem Wochenmarkt Flugblätter zur Ankündigung der Veranstaltung und hängten Plakate auf.
Und wir putzten mehrere Stolpersteine, legten Blumen nieder und verlasen die Biographien der Opfer. Mit Straßenmalkreide schrieben wir um die Steine: Nie wieder ist jetzt – unvergessen. So wurden die Stolpersteine zumindest für einige Stunden deutlich sichtbar.
Bei der Gedenkveranstaltung am 05. Mai waren fast alle Aktiven unserer Gruppe anwesend. Der Bezirksamtsleiter, Herr Neubauer, arbeitete in seiner Rede heraus, wie wichtig das Erinnern für die Gestaltung der Gegenwart und Zukunft sei.
Chr. Chodinski von der VVN/BdA erinnerte an die Zwangsarbeiter, die im gegenüberliegenden Zentrum der katholischen St. Paulus Gemeinde bei einem Bombenangriff ungeschützt ums Leben kamen.
Schülerinnen und Schüler mahnten mit Plakaten und berichteten über die Stolpersteine, die im Gedenken an diese Zwangsarbeiter, im Oktober verlegt werden sollen. Die Kernaussage: Solange wir die Namen der Opfer nicht vergessen, sind diese Menschen nicht vergessen.
Ein junger Mitarbeiter des Stadtteilprojekts „Sonnenland“ berichtete über die Geschichte des Mahnmals „Die Lore“, das ebenfalls an Zwangsarbeiter während des NS-Regimes erinnert.
Musikalisch wurde die Veranstaltung von einem Gesangsduo sowie einem Auftritt des Chors OMAS UNITED abgerundet.
Es war für unsere Billstedter Gruppe eine erfolgreiche Woche, den wir konnten mit einer eigenen Aktion und der Teilnahme an der Veranstaltung unsere Arbeit weiterentwickeln und uns als Gruppe festigen.
OMAS GEGEN RECHTS Hamburg Billstedt
Kontakt: ogr.billstedt@posteo.de






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