# Hamburg: Denk Mal am Ort (DMAO) am 30.+31.5.26
Wir haben eine Veranstaltungsinformation erhalten, die wir sehr spannend finden und hier gern einmal außerhalb des Terminkalenders überregional mit Euch teilen.
Das „Format“ könnte auch eine Anregung zu ähnlichen Aktionen in weiteren Städten sein. Es ist eine schöne, zusätzliche oder alternative „Sichtbarmachung“ – vor allem dort, wo noch keine (oder zu wenige) Stolpersteine präsent sind.
Und noch weiter gedacht: So etwas könnte auch für aktuelle Orte der Opfer rechter Gewalt getan werden, um Parallelen aufzuzeigen. Motto: Nicht nur #SayTheirNames sondern auch #OpenYourEyes … aber zurück zum Eigentlichen:
Denk Mal Am Ort
„Kennen Sie die Geschichte Ihres Hauses?“
Jedes Haus hat eine Geschichte zu erzählen. An den authentischen Orten werden die Geschichten von Verfolgten der NS-Diktatur wieder lebendig.
Denk Mal Am Ort erinnert am 30. und 31. Mai 2026 in Hamburg mit Ausstellungen, Lesungen, Stadtführungen, Vorträgen und Gesprächen an 17 Orten an Hamburger*innen, die in der Zeit des Nationalsozialismus aus der Gesellschaft ausgegrenzt, verfolgt, deportiert, ermordet wurden.
Wo findet DENK MAL AM ORT statt?
2026 findet DMAO in Hamburg, Bleckede, Coburg, Frankfurt, München, Köln, Rendsburg und Berlin statt. An den authentischen Wohn- und Lebensorten unserer ehemaligen Nachbar*innen: im Haus, in der Wohnung, im Garten, im Treppenhaus, in der Schule oder vor dem Wohnhaus.
Wann findet DENK MAL AM ORT statt?
DMAO findet jedes Jahr an einem Wochenende statt, das um den Jahrestag der Kapitulation der jeweiligen Stadt liegt; 2026 in Hamburg am 30. und 31. Mai.
Wie findet DENK MAL AM ORT statt?
Haus- und Wohnungstüren werden geöffnet, die Namen unserer ehemaligen Nachbar*innen, Bruchstücke ihrer Biografien, Verfolgungs- und Fluchtgeschichten werden sichtbar in Ausstellungen, Lesungen, Stadtführungen, Vorträgen, Filmen und Gesprächen.
Alle Veranstaltungen mit freiem Eintritt.
Mehr Informationen:
www.denkmalamort.de
Facebook, Instagram/@denkmalamort
Veranstalter: KUBIN e.V.
Der Flyer hier als PDF Download und hier als Bildvorschau:
Sandra
OMAS GEGEN RECHTS Bundesweit
kontakt@omasgegenrechts-nord.de
oder (neu!) kontakt@ogrbund.de









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