Berlin: Stellungnahme zur NIUS Werbeaktion in der BVG
Sicherlich habt Ihr von der Werbung der NIUS-„Presse“ im öffentliche Nahverkehr in Berlin gehört:
Hier nochmal die Infos dazu:
Angesicht ihrer prekären finanziellen Lage scheint NIUS die Werbung wohl auch nötig zu haben …
… aber Sarkasmus beiseite – NIUS wird bereits seit Jahren Radikalisierung vorgeworfen. Das Portal überschreite bewusst Grenzen und nutze ebenso bewusst Methoden der Desinformation, sagte bspw. der Trierer Politikwissenschaftler Markus Linden im Deutschlandfunk
- https://www.deutschlandfunk.de/entwicklung-von-onlineportal-nius-100.html
- https://www.tagesspiegel.de/politik/portal-von-reichelt-und-gotthardt-was-ist-nius–und-was-wird-den-machern-vorgeworfen-14208194.html
Die OMAS GEGEN RECHTS Berlin schickten hierzu folgende Stellungnahme an die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG):
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Sehr geehrte Vorstandsmitglieder, Frau Zeller-Grothe, Herr Falk, Herr Hermann und sehr geehrte Aufsichtsrätin Frau Giffey,
Wir, die ca 600 OMAS GEGEN RECHTS in Berlin, schätzen das bisherige prodemokratische Auftreten der BVG und deren Positionierung gegen Hass und Hetze sehr. Gerade Betriebe und Institutionen mit grosser öffentlicher Wirksamkeit tragen Verantwortung für unsere Demokratie und unser Gemeinwohl.
Die Entscheidung der BVG, dem rechtsextremen Portal NIUS auf ihren Webeflächen ein Forum zu bieten, ist daher umso erstaunlicher und schockierend.
Die populistische und wiederholt intendiert fachlich fehlerhafte Berichterstattung von NIUS ist hinlänglich bekannt.
Wir bitten Sie eindringlich, sich dafür einzusetzen, rechtsextremen Werbepartnern den öffentlichen Raum der BVG grundsätzlich zu entziehen und diese Werbung entfernen zu lassen. Die BVG ist für die Auswahl ihrer Vertragspartner verantwortlich und im Rahmen ihrer Glaubwürdigkeit in der Pflicht, nach ihren bislang vertretenen Werten zu handeln.
Wir hoffen, unser Anliegen wird gehört und unsere Sorge geteilt, so dass wir unsere BVG auch weiterhin als klare Unterstützerin unserer Demokratie schätzen und nutzen können.
Mit freundlichen und besorgten Grüssen
Nora, Öffentlichkeitsarbeit OGR Berlin
oeffentlichkeitsarbeit@omasgegenrechts.berlin







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