Dithmarschen: Besuch des historischen Lernorts Neulandhalle
OMAS GEGEN RECHTS besuchen historischen Lernort Neulandhalle im Dieksanderkoog -ehem. Adolf-Hitler-Koog
Dieksanderkoog – Ein sommerlicher Glanz legte sich über Dithmarschen, als der Historische Lernort Neulandhalle Besuch empfing: Die OMAS GEGEN RECHTS-Itzehoe und die OMAS GEGEN RECHTS-Dithmarschen machten sich zu einer gemeinsamen dreistündigen Führung durch das geschichtsträchtige Gebäude sowie der auf dem Außengelände installierten Ausstellung auf.
Warum ist ein Besuch in der Neulandhalle wichtig?
Gedenkstätten und historische Lernorte bewahren Erinnerungen, damit aus Vergangenheit für die Gegenwart und Zukunft gelernt werden kann. Sie machen abstrakte Begriffe wie Freiheit, Demokratie und Menschenwürde konkret, indem sie reale Schicksale, Entscheidungen und Folgen erfahrbar machen.
Orte wie die Neulandhalle fördern Verständnis und Empathie:
Besucher*innen begegnen den Lebenswegen der Menschen, entdecken Zusammenhänge zwischen politischen Entscheidungen und Alltagsleben und erkennen, wie gesellschaftliche Entwicklungen Verantwortung einfordert.
Sie stärken auch demokratisches Bewusstsein:
Das Reflektieren von Fehlern, Ausgrenzung und Gewalt motiviert zu Toleranz, Zivilcourage und Mitgestaltung. Kultur- und Bildungsangebote vor Ort unterstützen kritisches Denken und fördern den Dialog über Vielfalt, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte.
Geführt wurde die Tour von den beiden für diesen Lernort ausgebildeten Histo-Guides Antje Lübbe und Jutta Wilkens (ebenfalls beides OMAS GEGEN RECHTS). Die beiden beleuchteten die Hintergründe des Dieksanderkooges und der Neulandhalle aus drei Perspektiven: historisch, politisch und regional.
Die Teilnehmer*innen erhielten Einblicke in die Entstehungsgeschichte des Kooges, die Entstehung der Neulandhalle und auch die Hintergründe des Erstarkens des Nationalsozialismus in Dithmarschen zu Beginn des zweiten Weltkrieges.
Heute dient die Neulandhalle als Ort des Lernens und Erinnerns sowie zur Stärkung aktueller Debatten rund um nationales Gedächtnis und Regionalgeschichte.
Die organisierte Aktion war laut Veranstaltern eine gelungene Kooperation der beiden OMA-Gruppen. Die Besucherinnen zeigten sich begeistert: Mit vielen neuen Erkenntnissen und Impulsen verließen sie den Lernort, um das Erlebte in ihre Alltagsdiskussionen mitzunehmen. Eine kulinarische und kühlende Stärkung zwischendurch rundete den Tag ab.
Kurz gesagt: Ein Besuch in der Neulandhalle bildet, sensibilisiert und inspiriert – und schafft ein Bewusstsein dafür, was geschehen ist – und was nie wieder geschehen darf. Denn nur wer versteht, woher wir kommen, kann aktiv mitgestalten, wohin wir gehen.
OMAS GEGEN RECHTS Dithmarschen
Kontakt: omasgegenrechts-dithmarschen@web.de
OMAS GEGEN RECHTS Itzehoe
Kontakt: info@omasgegenrechts-itzehoe.de






