Schwerin: Lesung “Unsere Töchter, die Nazinen”
Wie aktuell ist ein Buch, das 1933 geschrieben wurde?
Hermynia Zur Mühlen beschreibt in ihrem 1935 erschienenen, und zwei Wochen später wieder verbotenen Werk “Unsere Töchter die Nazinen” aus der Sicht von drei Müttern – einer Arbeiterin, einer Bürgerlichen und einer Adligen –, wie deren Töchter in den Sog der nationalsozialistischen Bewegung geraten, wie sie zu „Nazinen“ werden.
Die szenische Lesung am 7.7.26 in der Niels-Stensen-Schule in Schwerin bewegte sowohl die vortragenden OMAS GEGEN RECHTS Schwerin und deren “Töchter” von der Theater-AG der Schule als auch die Zuhörenden.
In der anschließenden Gesprächsrunde wurde mehrfach auf die Aktualität des Buches hingewiesen. Darauf, dass auch heute Populisten viel versprechen und faschistische Ansichten Familien trennen. Der Dank ging an die OMAS GEGEN RECHTS für die Organisation und abschließend an die jungen Frauen mit den Worten einer Besucherin: “Danke, dass ihr das gelesen habt. Der heutige Abend hat mir die Hoffnung auf die Jugend zurück gegeben.“
G. B.-W., OMAS GEGEN RECHTS Schwerin
Kontakt: omasgegenrechts-schwerin@posteo.de






