Hamburg Bergedorf: Filmabend Möllner Briefe 30.3.26
Gut besucht war unser Filmabend Die Möllner Briefe am 30.03.26 über den rassistischen Anschlag in Mölln 1992.
Nach einleitenden Worten von Anke Jungblut, Sozialdezernentin in Bergedorf, gab es im Anschluss an dem Film eine Podiumsdiskussion mit dem Überlebenden İbrahim Arslan, Ziba Sharareh Aghari (Amnesty International) und Girija Harland (Haus für Alle). Die Moderation übernahm die freie Journalistin Sahra Zaheer.
Während nach solchen Anschlägen in den Medienberichten hauptsächlich über die Täter berichtet wird, stellt der berührende Film die Perspektive der Betroffenen in den Mittelpunkt. Die Offenheit der Betroffenen, mit der sie über ihr Leid berichten, macht es möglich dieses nachzuempfinden und zeigt, dass auch nach langer Zeit viele Wunden noch nicht verheilt sind. Berührend auch das große Mitgefühl und die Solidarität, die in den vielen Briefen an die Betroffenen zum Ausdruck gebracht werden.
Bei der interessanten Diskussion ergab sich aus Beiträgen aus dem Publikum, dass für mehrere dieser Anschlag Anlass war, sich zu engagieren im Kampf gegen Rassismus und Rechtsextremismus und in der Flüchtlingshilfe.
Fazit: Wir sollten in unserem Gegenüber den Menschen sehen und – trotz aller Unterschiede – und ohne Einsortieren in bestimmte Schubladen zusammenstehen. Nur gemeinsam können wir gegen den Hass etwas ausrichten.
OMAS GEGEN RECHTS Hamburg Bergedorf & Drumrum
Kontakt: ogr.bergedorf@posteo.de






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